Langwieriger Brandeinsatz: THW Speyer im Dauereinsatz bis in die Morgenstunden

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Speyer,

Am 1. Dezember wurde das Technische Hilfswerk (THW) Speyer um 18:40 Uhr zu einem Brand zwischen zwei Wohnhäusern alarmiert. Die besondere Herausforderung des Einsatzes lag in der Lokalisierung und Erreichbarkeit des Brandherdes, der sich in einer Dehnfuge zwischen den Gebäuden befand und nur schwer zugänglich war. Aufgrund der erschwerten Zugänglichkeit des Brandherdes zog sich der Einsatz über Stunden hin, sodass er erst am Folgetag um 04:00 Uhr morgens beendet werden konnte.

Das THW unterstützte die Feuerwehr bei diesem Einsatz umfangreich: Zuerst beriet der Fachberater (FB) des THW Speyer die Einsatzleitung vor Ort, um die bestmöglichen technischen Optionen des THW zu klären. Parallel dazu sorgte der Zugtrupp (ZTr) des THW Speyer für die Koordination und Führung der eigenen Kräfte. Die Hauptaufgabe lag bei der Bergungsgruppe (B) des THW Speyer, die mit schwerem Gerät Kernbohrungen durchführte und die Fuge öffnete, um den Brandherd überhaupt erst freizulegen. Da diese Arbeiten bis in eine Höhe von zwei Metern stattfanden, errichtete die Fachgruppe Notversorgung (FGr N) des THW Speyer unterstützend ein Gerüst, um die Sicherheit und den Zugang für die Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Vom THW Landau wurden die Fachgruppe Ortung C (Technische Ortung) mit einer Endoskopkamera zur Kontrolle der Fuge und Lokalisierung des Brandherds sowie eine Technische Beraterin Bau (TeBe Bau) zur Begutachtung der Gebäudestatik hinzugezogen. Das THW Speyer war mit insgesamt 26 Helfern und 6 Fahrzeugen/Anhängern im Einsatz, unterstützt durch 4 Helfer des THW Landau.

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