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Hochwassereinsatz in Haßloch (Aktualisiert: 12.01.)

Mittwoch, den 12. Januar 2011

Seit Montag, 10.01.2011 gegen 16:00 ist die Speyerer Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (WP) auf Anforderung der ortsansässigen Feuerwehr im Hochwassereinsatz in der Gemeinde Haßloch. Unterstützt von Helfern der beiden Bergungsgruppen gilt es eine überflutete Fläche abzupumpen, die durch den nahegelegenen Rehbach überschwemmt wurde. (Aktualisiert: 12.01.2011 18:00)

Da keine adäquate Ableitungsmöglichkeit in direkter Nähe der überfluteten Fläche besteht, muss das Wasser über eine Strecke von über 500m zu einem unterirdischen Kanal gepumpt werden. Dazu wird die Großpumpe Hannibal (5000 l / min) eingesetzt. An anderer Stelle erhöhen zwei starke Schmutzwasser-Tauchpumpen die Gesamtfördermenge zusätzlich. Zum Aufbau der Pumpen und der Förderstrecke waren etwa 25 Helfer aus Speyer aktiv. Neben Speyerer Einheiten sind Helfern des Ortsverbands Neustadt aktiv, welche mit Beleuchtung und mit Räumgerät unterstützen.

Der Einsatz wird voraussichtlich bis Mittwoch abend andauern.

Update: Dienstag 11.01.2011 19:00

Am heutigen Dienstag konnte die Hannibalpumpe außer Betrieb genommen und zurückgebaut werden, da an ihrem Einsatzort der Wasserspiegel soweit abgesunken ist, dass ein weiteres Pumpen nicht möglich ist. Die beiden Tauchpumen (2 * 3000 l / min) arbeiten weiterhin ohne Unterbrechung. Zu den bestehenden Einsatzstellen wurden heute weitere Erkundungen gemeinsam mit der Haßlocher Feuerwehr, der Gemeinde und dem Ortsverband Neustadt durchgeführt, um festzustellen, ob weitere Überflutungen im Bereich einer Straße und der dahinter liegenden Rennbahn verhindert werden können und ob die Lage um den Bereich des Hochwasser führenden Baches, weiter entlastet werden kann.

Bis heute Abend (Stand 19:00) wurden geschätzte 9,5 Millionen Liter Schmutzwasser abgepumpt.

Update: Mittwoch 12.01.2011 18:00

Die beiden Tauchpumpen (je 3000 l / min) förderten, kurze Wartungspausen ausgenommen, weiterhin im Dauerbetrieb Schmutzwasser aus dem überschwemmten Gebiet in den angrenzenden Rehbach. Da sich die Lage an anderen kritischen Stellen etwas entspannt hatte, verblieb diese Einsatzstelle heute als einzig aktive. Gegen 15:00 konnte auch der Betrieb der Tauchpumpen eingestellt werden und mit dem Rückbau der Pumpen begonnen werden.

Da nicht ganz ausgeschlossen werden kann, dass aufgrund der Wetterlage ein erneuter Einsatz notwendig werden könnte, verbleiben die verlegten Schlauchleitungen vorerst vor Ort.

Die letzten Helfer trafen um 17:00 mit den restlichen Pumpen in der Unterkunft ein und beendeten damit den Einsatz offiziell.

Insgesamt wurde zwischen Montag und heute (10.01. 16:00 bis 12.01. 17:00) ungefähr 17 Millionen Liter Wasser gepumpt.